Das Val Formazza - RIFUGIO MARIA LUISA - Valle Formazza
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Das Formazza Tal

„Val Formazza“ („Pomatt“ auf Walserdialekt ) ist in zwei Teile geteilt: „Val Formazza“ und „Ober Val Formazza“. Val Formazza liegt zwischen dem Fruawasserfall und den Schluchten von Casse. Dort kann man viele Weiden und eine schöne Landschaft finden.

Ober Val Formazza beginnt dagegen ab dem Fruawasserfall und endet an der Grenze zur Schweiz. Es ist wilder als das Val Formazza; dort kann man viele Seen, Wälder und hohe Gipfel finden.

Das Tal war im XIII Jahrhundert von Walser bewohnt. Walser waren ein germanisches Volk, das aus der Schweiz kam. Zur Zeit sind die Walser in der Minderheit, auch wenn einige Kennzeichen weiterbestehn. Zum Beispiel die Gemeinschaftsbezeichnungen des Walser Dialekts, die Walsertraditionen und die typischen Häuser.

Val Formazza ist durch 9 Dörfer gekennzeichnet ( die Namen sind sowohl auf Italienisch als auch im Walser Dialekt):

Foppiano – Undrumstald; Fondovalle – Stauwald; Chiesa – Indermattu; San Michele – Tuffwald; Valdo – Wald; Ponte – Zurnsteg; Brendo – Brenn; Grovella – Gurfulu; Canza – Fruttwald.

Ponte ist das geschichtliche und verwaltungsmäßige Zentrum des Tals.
In Ponte gibt es das „Casa Forte“. Es ist ein Mauernbau des XVI Jahrhundert. In diesem Bau spielen sich Gemeindeversammlungen ab, aber es wurde auch wie ein Gericht oder ein Gefängnis benutzt.

Das Tal war sehr wichtig für den Handelsverkehr zwischen Italien und Schweiz, „Casa Forte“ ist deshalb für die Lagerung benutzt worden.
Heute gibt es in „Casa Forte“ eines ethnographisches Museum, wo man die Tradition und die Kultur der Walser kennen lernen kann.

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